Ostersonntag 24.04.2011 Mit Waller&Dore grüne Eife

05 Sep 2011 15:02 #30 von OrgaTeam
Nach dieser Touraussschreibung


Kurvig und romantisch zwischen Ahr, Rhein, Laacher See und grüner Hölle führt die Tour über kleine, schmale Straßen.


Eine Tour, die das Bikerherz ebenso erfreut, wie die landschaftsliebende Sozia.
Nicht immer mit Top-Asphalt, aber mit Kurven ohne Ende.

Über die A61 und führt uns der Weg zunächst bis Altenahr (Anfahrt ca. 95km).

In Altenahr beginnt die eigentliche Tour mit einer Länge von ca. 255km.
Es geht z.B. durchs Ahrtal, an den Rhein, vorbei am Laacher See, Richtung grüne Hölle und wieder zurück nach Altenahr.

Wir streifen Altenahr, Liers, Rheinbach, Kreuzberg, Laacher See, Kempenich, Riedener Mühlen, Die Hohe Acht, den Ring, Adenau, Reifferscheid, Schuld, usw.

Es werden ausreichend Pausen für die Raucher, das Sitzfleisch und das leibliche Wohl gemacht (ca. jede 1 bis 1 1/4 Std.). Allerdings ohne Einkehr in diverse Gastronomie-Betriebe.

Dies ist eine reine Selbstverpflegungstour. Es sollte sich jeder genug zum Essen und Trinken mitnehmen.

Da ich bekennender Schönwetterfahrer und Warmduscher bin, wird die Tour bei schlechtem Wetter verschoben.



Tourende: ca. 18:00 Uhr
Tourenlänge: ca. 255km plus Anfahrt Ahrweiler AB und zurück.
Max Teilnehmer: 6 Mopeds !!
Anspruch der Tour: Normal-Tourer, jedoch nicht anfängergeeignet.
Stvo + 15km/h

Fahrstiel: Normal+ mit guter Kurvenlage. Zügiges überholen von Dosen ist Voraussetzung. Der Führerschein wird nicht gefährdet.
Geschwindigkeit AB ca. 130-140km/h

(hier bereits einer erste Anmerkung des verantwortlichen Redakteurs: Fahrstiel mit ie zu schreiben ist ein schlechter Stil)

trafen sich

Moped 1: Waller und Dore (TG)
Moped 2: Piwi und Bianca
Moped 3: Funbiker und Brigitte
Moped 4: Gecko (RTT)

Moped 6: Ulrich? und Frederike
Moped 7: Pampers und Mary
Moped 8: FTDMJ und Eskanschat (RL)


im Schatten eines Baumes an der Rasttätte Bedburger Land die Teilnehmer der Tour bereits gegen 09:00 Uhr bei angenehmen Temperaturen, um pünktlich um 09:30 Moped Nr. 5 (lebt) Thomas und Diana am Rande der Autobahn aufzugabeln.


Nach dem Wiedereinfädeln auf der Autobahn konnte ich als RL meine Gruppe noch am Horizont verschwinden sehen. Ich hatte keinen Platz mehr, noch auf der Beschleunigungsspur an dem Reisemobil vorbei zu fahren, und musste hinter diesem auf die Bahn. Natürlich nicht direkt dahinter, denn da war ja schon besetzt. Also brav gewartet, bis dann die Linke Spur frei genug war, um die Gruppe wieder einzuholen. Was dann erst kurz vor der Abfahrt der Fall war.

Wie gut, das ich das Roadbook, das Waller bzw. Dore mir vor der Abfahrt ungelesen in die Rückentasche meiner Jacke verstaut habe. Beinhahe hätte ich es so früh schon gebraucht.

Direkt bei Altenahr der erste Stop, um die Aussicht auf die schroffe Felswand mit der Burgruine zu genießen, und die gute Stimmung vom Bedburger Land wieder aufzunehmen.

Dore hielt eine kurze Ansprache, um den ihr unbekannten Teilnehmer /innen den gedachten Tagesablauf zu erklären, und sich zu vergewissern, das die Damen "buscherprobt" sind.

Dieser erste Stop war nur kurz, denn zu lange wollte unser TG uns nicht gewähren, denn je später der Morgen, je länger die Blechkolonnen, die sich durchs Ahrtal wälzen. Also machten nahezu sämtliche !!! Teilnehmer noch das letzte Foto bevor es entspannt durchs Ahrtal wedeln ging.

Beim nächsten Stop verschwanden dann nicht nur einige Damen in den Büschen, sondern auch diverse Innenfutter aus den Klamotten. Eine Verschiebung der Reihenfolge war noch vorgenommen worden, und wieder ab für weitere kleine Sträßchen. Die Aussicht über die Täler war noch ein wenig diesig, aber wir waren zuversichtlich, das sich das noch bessern würde, wenn die letzte Luftfeuchtigkeit vertrieben ist.


Sattes gelb von den Rapsfeldern leuchtete dann auch immer wieder zu uns, und auch der Duft vom Raps lag immer wieder in der Luft.

Beim nächsten Stop am Rhein griffen wir alle zur Flasche, und während einige die Aussicht genossen, verstellten andere das Fahrwerk einer fremdem Maschine. Latürnich mit Einverständnis und im dabeisein des Besitzers. Hierbei hab ich vom Funbiker noch was gelernt! Danke fein!

Die Ausfahrt von diesem Rastplatz gestaltete sich ein wenig Chaotisch, aber trotzdem blieb die Gruppe zusammen. Wir hatten eine weitere Änderung der Reihenfolge vorgenommen, und damit dann unser Ziel erreicht, eine harmonische Gruppe zu bilden.
Auch meine Bedenken, die ich im Vorfeld dieser Tour hatte, nämlich bei so vielen Mopeds nur hinterher heizen zu müssen, ohne die Tour genießen zu können, hatten sich spätestens zu diesem Zeitpunkt aufgelöst. Waller legte ein manierliches Tempo vor, bei dem alle ihren Fahrspaß hatten und trotzdem keine Hektik aufkam.

Wir fanden einen schönen Picknickplatz mit zahlreichen Bänken, 2 Tischen und jeder Menge guter Aussicht ins Tal hinunter, den wir sofort in Beschlag nahmen. Zeitlich passte es sowieso, also nix wie ab mit dem mitgebrachten Futter für Biker in deren Mägen.

Nach ca. 45 Minuten ging es weiter, die Koffer leichter, die Biker schwerer. Die Streckencharackteristik hatte sich nicht verändert: Kleine Landstraßen, kaum Gegenverkehr und entweder Serpentinen oder Aussicht beim fröhlichen Kurvenwedeln. Klasse!

Ein weiters Highlight der Tour war folgendes:

Wir kurvten eine (relativ) dicht befahrene Landstraße längst, ich hatte genügend Zeit, mich zu wundern, was Diana ihrem Thomas so Gestenreich zu erzählen hatte. Den vorderen Teil der Gruppe konnte ich nicht sehen, aufgrund der Kurven und des Verkehrs auf diesem Teilstück war an Überholmanöver für uns nicht zu denken.

Im Rückspiegel seh ich ne BMW Adventure schnell aufholen, der Penner im Sattel weiß höchstwahrscheinlich noch nicht einmal, das sein Abblendlicht defekt ist, er hat nur Standlicht und die beiden Zusatzscheinwerfer an. Da der Typ es so eilig hat, gebe ich meine Position an dem Mittelstreifen auf und nutze den rechten Fahrbahnteil. Wild hupend und winkend kommt mein TG, Waller incl. seiner Dore, an mir vorbeigefahren.

Waller zieht auch noch an den anderen der verbliebenen Gruppe vorbei, um die Herde wieder zusammen zu führen. Wir wenden, und Waller bringt uns zu den anderen, die in einer Seitenstraße an einer Hecke stehen. Außer Diana hat keiner der anderen mitbekommen, das dort abgebogen wurde, aber während der Fahrt konnte sie sich ihrem Fahrer nicht verständlich machen.

Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich der Gruppe machen muss: Die Regel "Jeder achtet auf seinen Hintermann" wurde komplett vergessen. Weder auf der Autobahn bei der Anreise wurde bemerkt, das ich den Anschluß verloren hatte, noch auf der Strecke gab es Handzeichen, wenn der Hintermann nach dem Abbiegen den Blinker nicht ausgeschaltet hatte und noch Kilometer lang mit gesetztem Blinker fuhr.

Mein Fehler als RL war dafür der, das ich das Thema während der zahlreichen Pausen nicht angesprochen habe. Werde ich aber bei meinen nächsten RL-Positionen vorsorglich ansprechen! *hugh* Habe fertig gesprochen.

Weiter im TB:

Nachdem die Gruppe wieder beisammen war, fuhren wir einen Aussichtspunkt an. Zumindest versuchten wir es. Leider war der letzte Kilometer durch ein "Durchfahrt verboten" - Schild versperrt, sondern auch für die "Nicht BMW GS -Fraktion" unpassierbar. Und da wir "nur" mit drei GS unterwegs waren, bleib die Abstimmung erfolglos.
Also pausierten wir ein wenig vor diesem Durchfahrt Verboten Schild, und bewunderten Fußgänger, die unaufhörlich aus dieser Offroadpassage herausgekommen sind.

Auch bewunderten wir Thomas und Diana, die in der Hitze Eis lutschten. Ok, es war nur Wassereis, und es war nicht einfach es zu lutschen, denn es war in der Wasserflasche gefangen, aber sie hatten Eis.

Wir einigten uns drauf, wenn wir an einem Eiscafe vorbei kommen, halten wir an und gehen rein, aber extra dafür eine größere Ortschaft anzufahren würde sich wegen dem Osterverkehr nicht lohnen.

Kurz vor der Autobahnauffahrt gab es einen letzten Stop, den wir zum verabschieden und gegenseitigen danken, knuddeln und versprechen "gerne wieder" nutzen.

Dann ging es mit der fast kompletten Gruppe (Piwie hatte samt seiner Bianca bereits ein paar Minuten vorher den Anker seiner K 1300 gelichtet) wieder zurück auf die Autobahn, wo sich jeder an seiner Abfahrt von dannen machte und in Eigenregie den Heimathafen ansteuerte, den wir gegen 20:00 Uhr erreichen.

Wir hatten gute 530 KM mehr aufm Tacho, von denen für die Forenkilometer bestimmt noch 120 km für die Strecke zum TP bzw. wieder zurück abgezogen werden müssen.

Ett grüßt:
der von ganz hinten!
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